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Zwei Glasflaschen mit pflanzlicher Milch, daneben kleine Schalen mit Haferflocken und Mandeln, sowie einige grüne Blätter auf grauem Untergrund. Links unten das Logo SANALOGIC.

Milch ohne Milch, Zucker ohne Kalorien –
was steckt dahinter?

Liebe Kundinnen und Kunden,

herzlich willkommen zur fünften Ausgabe unseres ZAP-Newsletters! Auch diesmal erwarten Sie spannende Einblicke und wertvolle Informationen. Lernen Sie unseren stellvertretenden Teamleiter näher kennen und erfahren Sie, was es mit dem ZAP-Thema Abneigungen auf sich hat – und wie diese in der ZAP deklariert werden.

Außerdem klären wir, warum manche pflanzlichen Milch-Alternativen rechtlich gar nicht "Milch" heißen dürfen, und bringen Licht ins Dunkel rund um die Bezeichnungen "light", "zero" und verschiedene Süßungsmittel.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr Food Data Management-Team

Das Team Food Data Management stellt sich vor 

#wirsindsanalogic – Heute mit Tobias Gross, stellvertretender Leiter des Teams Food Data Management.

Foto von Tobias Gross

Was machst du im Team am liebsten?
Am meisten Spaß macht es mir, Strukturen und Prozesse zu optimieren – und dann zu sehen, wie sie im Alltag wirklich greifen. Da wir als Team überwiegend remote arbeiten, freue ich mich jedes Mal auf unsere Quartalstreffen vor Ort. Diese persönlichen Begegnungen geben Energie und bringen uns noch enger zusammen.

Was war bisher dein größter Erfolg bei SANALOGIC?
Ganz klar die Einführung eines großen Systems bei einem Kunden – ein Projekt, das über zwei Jahre lief. Es war intensiv, herausfordernd und am Ende unglaublich bereichernd.

Welches Projekt oder Ergebnis macht dich besonders stolz?
Das erste Webinar zur ZAP! Vom Kick-off bis zur Umsetzung hat alles richtig gut funktioniert – und die positiven Rückmeldungen waren die schönste Bestätigung.

Welche Fähigkeiten hast du auf deinem beruflichen Weg am stärksten weiterentwickelt?
Eindeutig SQL-Datenbanken. Ich konnte mein Wissen immer weiter vertiefen und nutze es heute viel gezielter als früher.

Was ist das Beste an deinem Job, das dich jeden Tag motiviert?
Am meisten motiviert mich die Sicherheit, mich auf mein Team verlassen zu können, das den Großteil der täglichen Aufgaben selbstständig und zuverlässig erledigt.

Wie schaltest du nach der Arbeit am liebsten ab?
Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Frau und meinem Sohn – das ist für mich der perfekte Ausgleich. Und wenn es die Zeit erlaubt, mache ich gerne Sport, um den Kopf frei zu bekommen.

Und was darf in deiner Mittagspause nicht fehlen?
Ein Spaziergang. Frische Luft und Bewegung geben mir sofort neue Energie.

Im Fokus: Abneigungen

Zeitstrahl Fokusthemen. Diesmal im Fokus: Abneigungen
Grafik mit Symbolen und Texten zu Lebensmittel-Kennzeichnungen: Schwein und Gelatine, Gentechnisch verändert, Speiseinsekten, Alkohol und Koffeinhaltig. Jede Kategorie ist mit einem Icon illustriert und kurz erklärt.

*Ein aktuelles Beispiel: die Abneigung Speiseinsekten. Wenn Sie bereits Lieferartikel mit Speiseinsekten verwenden, können wir diese Funktion im ZAP für Sie freischalten und die passenden Lieferartikel hinterlegen. Sprechen Sie uns einfach an – wir unterstützen Sie gerne!

Zeit für ein kleines Quiz – kennen Sie die Antwort?

🧐 Richtig oder falsch?
Während des Backvorgangs verbleiben mindestens 50 % Alkohol im Gebäck.


Die Antwort finden Sie am Ende des Newsletters.

Pflanzliche Alternativen und die "Milch"-Frage

Fünf Gläser mit verschiedenen pflanzlichen Milchsorten, jeweils vor den passenden Zutaten platziert: Hafer, Reis, Mandeln, Sojabohnen und weitere Getreide. Auf weißem Untergrund, in heller minimalistischer Darstellung.

Im Supermarktregal finden sich heute längst nicht mehr nur Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch. Pflanzliche Alternativen haben ihren festen Platz – doch warum dürfen sie eigentlich nicht "Milch" heißen?

Der Begriff "Milch" ist rechtlich streng definiert: Laut Milch- und Margarinegesetz (§ 2 Abs. 1) handelt es sich ausschließlich um das durch Melken gewonnene Erzeugnis von Tieren. Pflanzliche Varianten dürfen daher z. B. nur als Drinks bezeichnet werden. Eine kleine Ausnahme bleibt jedoch: Kokosmilch behält ihre traditionelle Bezeichnung.

Die Herstellung ist bei allen Pflanzendrinks ähnlich: Die jeweilige Zutat – etwa Soja, Hafer oder Mandeln – wird zerkleinert, mit Wasser vermischt und weiterverarbeitet. Anschließend wird die Flüssigkeit gefiltert, aufgefüllt und oft mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert.

Das Angebot ist vielfältig: von Soja-, Erbsen- und Lupinendrinks über Getreidevarianten wie Hafer, Dinkel oder Reis bis hin zu Nussdrinks aus Mandeln, Cashews oder Haselnüssen.

Pflanzendrinks bringen viele Vorteile mit sich: Sie sind vegan, laktose- und milcheiweißfrei und eignen sich daher besonders für Menschen mit Unverträglichkeiten. Im Vergleich zur Kuhmilch enthalten sie weniger gesättigte Fettsäuren und kein Cholesterin, dafür aber wertvolle Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Viele Produkte werden zusätzlich mit Calcium, Jod sowie Vitamin B2 und B12 angereichert. Lediglich gesüßte Varianten sollten Sie in Ihrer Zuckerbilanz berücksichtigen.

Auch ökologisch punkten die pflanzlichen Alternativen: Sie verursachen weniger Treibhausgase, benötigen weniger Wasser und Land – insbesondere, wenn sie aus regionalen Rohstoffen wie Hafer hergestellt werden.

Wichtig: Einige Grundzutaten wie Hafer, Dinkel, Soja oder Schalenfrüchte sind deklarationspflichtige Allergene und somit nicht für alle geeignet.

Grafik mit Glühbirnen-Symbol und Text: ‚Wussten Sie das? Heumilch ist keine pflanzliche Alternative. Sie stammt von Kühen, die mit Heu gefüttert werden – und bleibt damit echte Tiermilch.‘

Light, Zero & Süßungsmittel – was steckt wirklich dahinter?

Begriffe wie "light", "zero", "Süßstoffe" oder "Zuckeraustauschstoffe" sind aus der Lebensmittelkennzeichnung nicht mehr wegzudenken. Doch was bedeuten sie im Detail und welche Unterschiede bestehen in Zusammensetzung, Wirkung, Süßkraft und rechtlicher Kennzeichnung?

Light-Produkte tragen ihren Namen, wenn sie im Vergleich zum Original einen reduzierten Gehalt an Zucker, Fett, Koffein oder Energie haben. Wie stark die Reduktion ausfallen muss, ist gesetzlich nicht genau geregelt. Deshalb lohnt sich immer ein Blick auf die Nährwerttabelle.

Zero-Produkte sind meist klarer definiert: Getränke ohne Zuckerzusatz und fast ohne Kalorien. Ihre Süße stammt in der Regel von Süßstoffen wie Aspartam, Stevia oder Acesulfam K. Diese Stoffe sind extrem süß, liefern kaum Energie und werden nur in winzigen Mengen eingesetzt. Allerdings empfehlen Fachleute, sie maßvoll zu konsumieren – gerade bei Kindern oder Menschen mit empfindlicher Gesundheit – da mögliche Auswirkungen auf Stoffwechsel und Darmflora noch nicht abschließend erforscht sind.

Daneben gibt es Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Xylit oder Erythrit. Sie enthalten weniger Kalorien als Zucker, sind zahnfreundlich und beeinflussen den Blutzuckerspiegel nur gering. Ihr Nachteil: In größeren Mengen können sie abführend wirken. Deshalb ist bei Produkten mit hohem Gehalt ein entsprechender Hinweis gesetzlich vorgeschrieben.

Kennzeichnungspflichten auf einen Blick – selbstverständlich auch im ZAP abgebildet:

  • Alle verwendeten Stoffe müssen in der Zutatenliste namentlich oder mit E-Nummer erscheinen.
  • Bei mehr als 10 % Zuckeralkoholen ist der Hinweis "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" verpflichtend.
  • Produkte mit Aspartam müssen den Hinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" tragen – wichtig für Menschen mit Phenylketonurie (PKU).

Quellen:
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. – vzbv.
https://www.lebensmittelklarheit.de/informationen/suesse-zusatzstoffe-zuckeraustauschstoffe-und-suessstoffe?utm_source=chatgpt.com
zuletzt abgerufen am 02.07.2025
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/suessungsmittel-was-sind-suessstoffe-und-zuckeraustauschstoffe-81624#:~:text=Man%20unterscheidet%20zwischen%20S%C3%BC%C3%9Fstoffen%20und,wirken%20in%20gro%C3%9Fen%20Mengen
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zuletzt abgerufen am 02.07.2025

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Auflösung der Quizfrage:

🧐 Beim Backen verdampft zwar ein großer Teil des Alkohols – ganz verschwindet er jedoch nicht. Eine Studie der Idaho State University zeigt: Nach 15 Minuten Backzeit können noch etwa 40 % des ursprünglichen Alkohols im Gebäck enthalten sein, nach einer Stunde immerhin noch rund 25 %. Der genaue Restgehalt hängt von Backdauer und -temperatur ab.

Das bedeutet: Auch nach längerer Backzeit bleibt ein kleiner Anteil Alkohol zurück. Genau deshalb wird im ZAP auch in solchen Fällen die Taxierung Alkohol am Lieferartikel gesetzt – für maximale Transparenz und Sicherheit.

Quelle:
IDAHO STATE UNIVERSITÄTY https://www.isu.edu/news/2019-fall/no-worries-the-alcohol-burns-off-during-cookingbut-does-it-really.html
zuletzt abgerufen am 04.07.2025

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